Am Morgen auf den höchsten Dünen der Welt

Püttlinger Reisegruppe war in Namibia

Fast zwei Wochen war eine 16köpfige Püttlinger Reisegruppe unter der Leitung von Erich Keller im November letzten Jahres in Namibia unterwegs. Bei dieser Reise des Bahnhofs Püttlingen und der VHS ins ehemalige Deutsch-Südwestafrika standen die beeindruckenden Landschaften und die artenreiche Tierwelt Afrikas im Vordergrund.

„Viel Deutsches gibt es immer noch in Afrikas Südwesten zu entdecken. So kann man in Swakopmund im „Brauhaus“ Bratwurst und Sauerkraut essen“, stellte Erich Keller fest. Jugendstilhäuser und deutsche Amtsgebäude beherrschten das Bild dieser angenehmen und vom Klima begünstigten Stadt. Die Reisegruppe übernachtete im ehemaligen Bahnhof, der inzwischen zu einem luxuriösen Hotel umgebaut worden ist.

Mit dem Jeep in die Kalahari

Der lange Flug war für die Teilnehmer schon deshalb erträglicher, weil es praktisch keine Zeitverschiebung gibt. Noch am Ankunftstag wurde im offenen Jeep eine erste Pirschfahrt in der Kalahari-Wüste unternommen, die mit einem zünftigen „Sundowner“, einem landestypischen Getränk zum Sonnenuntergang, beendet wurde. Ein besonderes Ereignis war in Sossusvlei der Besuch der höchsten Dünen der Welt. Die Püttlinger Frühaufsteher wurden mit traumhaft schönem Morgenlicht in der Sandwüste belohnt.


Impressionen der Namibia Reise vom November 2013 - durch Anklicken vergrößern

Kultureller Höhepunkt der Reise war der Besuch der Felsgravuren von Twyfelfontein. Bis zu 4000 Jahre alt sind die Bilder, die ästhetisch anspruchsvoll einheimische Tiere zeigen. Im Kontrast zur Wüste stand die Katamaranfahrt in Walvis Bay, wo Robben und Pelikane das Boot begleiteten.

Hautnah mit der Fauna Afrikas

Bei einer ganztägigen Fahrt im offenen Auto gab es in der Etosha-Pfanne Zebraherden und unzählige Giraffen zu sehen, daneben Oryx-Antilopen, Springböcke und die zartgliedrigen Impalas. Gewaltig große Elefanten konnte die Reisegruppe an einer Wasserstelle beobachten, Löwen in größerer Entfernung, was manchem Reisenden gar nicht unlieb war. Die Begleitung des Fahrzeugs durch Nashörner war bereits spannend genug. Ein Besuch bei den einheimischen Stämmen der Himbas und Damaras rundete das umfangreiche Programm ab.

„Sicher war die weite Reise recht anstrengend, aber so voller Eindrücke, dass die Reisenden noch lange von der Erinnerung zehren werden“, sagte Keller. Die Tage in der Wüste und an der Küste würden unvergessen bleiben, ebenso die lauen Abende in den urigen Lodges.



 
 
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