Touristische Erschließung der Stückguthalle


Die Stückguthalle des Bahnhof Püttlingen wurde 1911 errichtet. Sie wurde bis in die 70er Jahre von der Königlich Preußischen Staatsbahn, der Deutschen Reichsbahn und später der Deutschen Bundesbahn für die Lagerung von Fracht- und Stückgut genutzt. Für das Be- und Entladen der Güter wurden die Rampen

an der Vorder- und Rückseite verwendet. Die Güterwaggons konnten zur Anlieferung durch einen eigenen Gleisanschluss bis zur rückseitigen Rampe fahren. Die mit Waggons angelieferten Frachtgüter wurden in der Halle bis zum Weitertransport durch Fuhrwerke und später durch Lkw´s gelagert.

Nach der Stillegung der Köllertallinie 1985 hat die Deutsche Bundesbahn die Stückguthalle an einen privaten Unternehmer verkauft. Seither wurde der Güterschuppen als Getränkemarkt genutzt. 1992 konnte das Kulturforum die Stückguthalle kaufen; der übernommene Pachtvertrag für die Halle lief 1999 aus.

Der Verein hat auf der Grundlage der durchgeführten Attraktivitätsanalyse eine Konzeption entwickelt, um die Stückguthalle touristisch zu erschließen. Die Bauarbeiten wurden vom Architekturbüro Krauser, vom Ingenieurbüro Schneider sowie von unserem Vorstandsmitglied Reinhold Serf konzipiert und geleitet.


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